Aktuelles

von Uta Bach

Katzenschutzverordnung - aktueller Stand November 2020

Eine Katzenschutzverordnung für Koblenz – wir sind noch nicht am Ziel!

Vielfach in unserem Bundesland sehen Verantwortliche keine Notwendigkeit für eine Katzenschutzverordnung, da es freilebende, d.h. „streunende“ oder „verwilderte“ Hauskatzen in ihrem Zuständigkeitsbereich „nicht gäbe“ – oder auch, dass dort „kein Leiden“ zu erkennen sei. In Koblenz ist dieser Irrtum unter anderem dadurch bedingt, dass nur wir als ehrenamtliche KatzenschützerInnen in die Koblenzer Stadtteile gehen, dort Fallen stellen und diese verwahrlosten Haustiere einsammeln – insbesondere um sie einer Kastration zuzuführen. Die Bevölkerung weiß das, oder wird durch andere Stellen darauf hingewiesen. Auch betreuen nur wir Futterstellen, an denen sich diese immer hungrigen Katzen bis hin zu Dutzenden einfinden, um sie zum Einfangen anzulocken. Weiterhin müssen wir dort nicht mehr zähmbare Tiere auf Dauer mit Obdach und Futter versorgen und bei allen den Gesundheitszustand kontrollieren, um bei tierschutzrelevanten Zuständen wie schweren, z.T. ansteckenden Erkrankungen und Verletzungen einschreiten zu können. Ist eine unkastrierte verwilderte Katze trächtig oder säugt Welpen, versuchen wir Muttertier und Welpen zu uns auf eine Pflegestelle zu nehmen, damit die Welpen überleben, zahm werden und eine Chance auf ein beschütztes Leben bei Menschen haben dürfen. Obwohl wir ein kleiner Verein sind mit noch nicht einmal 200 Mitgliedern und nur ein kleiner Teil von uns die Möglichkeit hat, nebenberuflich und unentgeltlich diese Arbeiten zu verrichten, konnten wir auch dieses Jahr in Koblenz wieder bereits 55 dieser halterlosen und ungekennzeichneten Katzen in Obhut nehmen, in unserer Freizeit und durch Spendengelder finanziert tierärztlich vorstellen, gesundpflegen, zähmen und in ein gutes Zuhause vermitteln. Noch viele weitere warten draußen vor dem Winter auf Hilfe. Davon war nur eine einzige Fundkatze gechipt und registriert, sodass wir sie ihren Besitzern zurückgeben konnten. Die Hälfte der eingesammelten und eingefangenen Katzen waren im Freien geborene Jungtiere, mindestens die Hälfte der erwachsenen Tiere war unkastriert. Kein Wunder, dass wir ihre Leiden durch und durch kennen. Die verrotzten und durch Augenentzündung halbblinden, von Parasiten befallenen Katzenbabies und deren unterernährte, erschöpfte und jung versterbende Mütter; die durch unbehandelte Verletzungen und Verstümmelungen, Nieren- und andere Krankheiten ständige Schmerzen leidenden Kater. Manche sind von ihrem ach so romantischen und angeblich „problemlosen“ Leben in Freiheit derart gezeichnet, dass sie auf unseren Pflegestellen trotz allerbester Versorgung nur noch ein oder zwei Wochen am Leben bleiben. Wir leiden jedes Mal mit – vor allem weil durch die unkontrollierte Vermehrung unkastrierter freilebender Katzen eine nachhaltige Lösung nicht in Sicht ist! Nicht zuletzt die Totfunde von ungekennzeichneten und oft auch unkastrierten Hauskatzen werden in den meisten Fällen von ehrenamtlichen Tierschützern - und nicht von Arbeitskräften der Stadtverwaltung - gemeldet und dokumentiert – wenn die Opfer der Freiheit (die in Wahrheit eine verantwortungslose Vernachlässigung eines Haustiers durch den Menschen ist) denn überhaupt gefunden und gemeldet werden ( z.B. bei www.facebook.com/groups/tot.aufgefundene.Katzen).

In jüngster Zeit konnten wir mit unseren Bemühungen in Koblenz einen kleinen Fortschritt verzeichnen. Vor einigen Wochen fand ein Gespräch mit Mitarbeitern des Bürgermeisteramtes und Ordnungsamtes statt, bei dem unsere Vorsitzende Frau Lenhart, der Arbeitskreis Tierschutz der Grünen Neuwied und eine Vertreterin der Fraktion der Grünen im Koblenzer Stadtrat teilnahmen. Die Stadtverwaltung hatte erneut und nochmals Gelegenheit, sich ausführlich zum Thema Katzenschutzverordnung informieren zu lassen und viele Fragen zu stellen. Als Fazit wurden wir beauftragt, weitere Zahlen zu freilebenden Katzen zu liefern.

Daher können wir alle katzenlieben Menschen in Koblenz nur herzlich bitten: Halten Sie die Augen offen, damit es zu solch einem Elend wie oben nicht kommen muss! Wenn Sie in Ihrer Nachbarschaft beobachten, dass bei einem Sterbefall oder Umzug ein Tier zurückgelassen wird und draußen umherirrt, oder wenn eine Katze vernachlässigt oder misshandelt wird: melden Sie es dem Veterinäramt Koblenz, dies ist für Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zuständig und kümmert sich darum! Eine freilebende Katze, die eingefangen und versorgt werden muss, erkennen Sie z.B. an Zeichen wie Untergewicht, struppigem Fell, entzündeten Augen, Schwäche und Krankheitsanzeichen, unbehandelten Verletzungen und Verstümmelungen. Sie bettelt oft an Türen um Futter oder findet sich regelmäßig an Futterstellen ein. Hauskatzen ohne ein Zuhause, die trächtig oder säugend sind, brauchen Hilfe, sonst ist ein Überleben von Mutter und Welpen draußen ungewiss. Und ein unkastrierter streunender Kater beispielsweise sorgt immer wieder für reichlich Nachwuchs dieser armen Tiere! In all diesen Fällen melden Sie sich bitte bei uns, wir holen ab und fangen ein, wenn wir personell und von unseren Pflegeplätzen her irgend in der Lage sind – oder beraten Sie entsprechend kostenlos! Zugelaufene Fundkatzen, die sich von Ihnen selbst ohne Probleme einfangen lassen, können Sie auch in einem Tierheim abgeben, eine Abholung der Tiere vor Ort ist allerdings nicht seitens aller Tierheime möglich. - Auf diese Weise sammeln wir von der Koblenzer Katzenhilfe auch weitere Zahlen für die Stadt!

Birgit Buchholz, Koblenzer Katzenhilfe e.V.

von Uta Bach

Tierschutzpreis

Immer wenn Du denkst.....

es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!“ Dieser weise Spruch aus alten Poesiealben (die es heute nicht mehr gibt) zeigt doch immer wieder, dass er wahr ist. Auch unser Verein mit seinen aktiven Mitgliedern leidet, wie alle anderen Vereine, unter der Coronakrise. Durch die Absage von Veranstaltungen und allgemeine Infektionsschutzmaßnahmen fallen zur Zeit die für unsere Arbeit so wichtigen Einnahmen aus Flohmarktverkäufen und Tombola weg. Große Projekte wie die Einführung einer Katzenschutzverordnung für Koblenz liegen komplett auf Eis, Treffen können nicht stattfinden. Gleichzeitig beginnt nun wieder die Katzenschutz-Hauptsaison: freilebende, unkastrierte Kätzinnen bekommen draußen ihre Babys, die ohne menschliche Hilfe so kaum eine Chance haben zu überleben. Wenn sie überleben, haben sie ohne uns Katzenschützer keine Chance auf ein sicheres, artgerechtes Leben als betreute Hauskatzen, denn sie werden draußen nicht zahm. Auch die freilebenden Katzenmütter sind meist in miserablem Ernährungs- und Gesundheitszustand. Und die freilebenden „Katzenväter“ müssten endlich unfruchtbar gemacht werden, um diesen immerwährenden Kreislauf des Elends zu unterbrechen – insbesondere da es immer noch keine Katzenschutzverordnung und damit keine Pflicht für KatzenhalterInnen gibt, ihre Freigänger kastrieren zu lassen. Arbeit gibt es daher für uns auch jetzt genug. Anfragen von Menschen, die Katzen bei sich aufnehmen möchten, kommen derzeit eher mehr - dem begegnen wir, ebenso wie Tierheime und Züchter, gewissenhaft und vorsichtig. Denn was wird sein, wenn die Coronakrise beendet ist, die neuen KatzenhalterInnen wieder voll arbeiten und zusätzlich ihren Freizeitaktivitäten wie bisher wieder nachgehen wollen? Ist das Haustier dann noch gut versorgt, oder wird es dann vielleicht, weil alles nicht mehr so klappen will, vernachlässigt oder gar zurückgegeben? Das will gut überlegt sein. Denn für uns steht das Wohl des Tieres,das wir zuvor ja aus Tierschutzgründen aufnehmen und erst einmal aufziehen/gesundpflegen/resozialisieren mussten (das alles rein durch ehrenamtliche Arbeit und Spendengelder), natürlich im Vordergrund! Keine Katze soll auf dem Weg durch unsere Hände vom Regen in die Traufe kommen. Auch Hygiene- und Abstandsregeln machen die Vermittlungsarbeit im Augenblick für uns nicht einfacher. Aber, und jetzt kommt das Lichtlein, das uns wieder Mut und Kraft zum Weitermachen gibt: unser Verein wurde erstmals mit einem Tierschutzpreis ausgezeichnet, und zwar dotiert mit 500,- €! Die Bernd-Stephan-Tierschutzstiftung e.V. und der Tierschutzverein Grund zur Hoffnung e.V. haben unseren Verein zusammen mit fünf anderen Tierschutzvereinen bundesweit für ihre Förderung von Katzenkastrationen ausgewählt. Unsere langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Katzenschutzes, unser Konzept und unsere Sachkenntnis, vor allem aber unser Einsatz für eine nachhaltige Lösung des Problems sich beständig vermehrender freilebender „Streuner“-Katzen in Gestalt einer kommunalen Katzenschutzverordnung haben die Juroren überzeugt. Wir freuen uns sehr darüber und werden das Geld für die Begleichung der Tierarztrechnungen unserer vierbeinigen Schützlinge verwenden – denn die Kastration z.B. einer Kätzin kostet auch unseren Verein jeweils ca. 120 €. Wir danken der Bernd-Stephan-Stiftung, dem Tierschutzverein Grund zur Hoffnung e.V. und allen unseren Aktiven und Unterstützern, die dies möglich gemacht haben, ganz herzlich! Wir haben einen langen Atem. Es gibt Licht am Ende des Tunnels!

von Lidija

Für KatzenhalterInnen in Zeiten der Coronakrise

Wer hätte ahnen können, was uns da getroffen hat. Im ganzen Land liegen alle Projekte auf Eis, und wenn es um Leben und Gesundheit so vieler Menschen geht, werden alle anderen Probleme klein. - Wir vom Koblenzer Katzenhilfe e.V. wünschen allen unseren Vereinsmitgliedern, allen TierschützerInnen und allen Menschen, die das hier lesen, von Herzen alles, alles Gute. Bleibt beschützt, bleibt gesund, lasst den Mut nicht sinken und die Hoffnung, dass bald alles vorbei ist!
Unsere große Bitte an alle, die gesund sind: vergesst nicht die Tiere. Unsere tierischen Lebensgefährten wissen von alldem nichts, spüren wahrscheinlich nur, dass irgendetwas anders ist und ihre Menschen zur Zeit von Sorgen geplagt sind. Aber unsere Katzen müssen genauso verantwortungsvoll versorgt werden wie sonst auch – auch wenn es zur Zeit etwas schwieriger ist. Es gibt immer einen Weg! Und unsere Miezen lohnen es uns, wenn wir jetzt mehr Zeit für sie haben und uns vielleicht noch mehr liebevoll um sie kümmern können, weil wir zum Daheimbleiben gezwungen sind. Sie lohnen es uns mit Ablenkung,Trost und der Freude, die sie uns schenken wenn sie alles haben, was sie selbst zum Glücklichsein brauchen. Dann zaubern sie uns auch in dieser schweren Zeit weiter ein Lächeln ins Gesicht!
Die Frage, die zur Zeit viele Menschen umtreibt: Katzen haben doch auch ein Coronavirus! Sind sie für uns ansteckend? Die Antwort: ein klares Nein!!
Das gegenwärtig umgehende SARS-CoV-2-Virus ist von Mensch zu Mensch ansteckend. Es wird nicht durch Haustiere wie Katzen übertragen. Die Quelle des Virus sind nach gegenwärtiger Kenntnis der Wissenschaftler Wildtiere, die normalerweise zum Menschen auch gar keinen Kontakt haben (wahrscheinlich Fledermäuse, Quelle: WWF) – Menschen haben sie in China in der Wildnis gefangen, verkauft und verzehrt und sich dabei offenbar angesteckt.
Viele Tierarten, darunter auch Hauskatzen in Europa, haben seit sehr langer Zeit eigene Coronaviren, die nur sehr weit entfernt mit SARS-CoV-2 verwandt sind, und leben mehr oder weniger gut damit, das hat aber nichts mit dem neuen menschlichen SARS-CoV-2-Virus zu tun! (Quelle: Krankheiten der Katze, Hrsg. Prof. med. vet. Lutz, Enke Verlag).
Bitte meiden Sie im Zweifel mögliche Fake-News und irreführendes Gerede selbsternannter „Experten“ und informieren Sie sich zu Fragen Ihrer Gesundheit und der Ihrer Katze bei verlässlichen, wissenschaftlich fundierten und offiziellen Quellen! Alle für Sie wichtigen Informationen, die ständig auf den neuesten Stand gebracht werden, zum menschlichen Virus SARS-CoV-2 und der dadurch ausgelösten Erkrankung COVID-19 beim Menschen finden Sie unter www.rki.de(Robert-Koch-Institut) und in allgemeinverständlicher Form unter www.infektionsschutz.de/coronavirus (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung). In Rheinland-Pfalz wurde eine Telefonhotline geschaltet für jeden, der besorgt ist sich angesteckt zu haben (Deutsches Rotes Kreuz, Rufnummer 0800/9900400).– Bei Fragen zur Gesundheit Ihrer Katze ist selbstverständlich Ihr Tierarzt/Ihre Tierärztin immer kompetente(r) AnsprechpartnerIn!
Bitte auf keinen Fall jetzt unüberlegt und ohne Grund Ihre Katze weggeben oder sogar aussetzen! Wer das Haus nicht verlassen kann und alleinstehend ist,kann sich über Nachbarn und Bekannte mit allem Nötigen versorgen lassen – bitte keine Scheu haben, jemanden anzusprechen! Die Läden für Katzenfutter, Katzenstreu und Sonstiges sind geöffnet, die Regale sind wie sonst gefüllt. Jeder, der nicht unter vom Gesundheitsamt verordneter Quarantäne steht, darf
nach gegenwärtigem Stand für sich und seine Lieben (auch die Haustiere) das Nötige einkaufen gehen/fahren. Auch Tierärzte/innen und Tierkliniken arbeiten und sind für Sie da. Es findet sich immer jemand, der für Sie Ihre Katze zum Tierarzt bringen kann wenn es nötig ist! Es gibt für Katzen ambulante Heimtierservices die ins Haus kommen zum Füttern, Pflegen und Medikamente verabreichen (fragen Sie in Ihrer Tierarztpraxis nach), sowie Katzenpensionen für einen vorübergehenden Aufenthalt, wenn es einmal unumgänglich sein sollte. Unsere Vereinsmitglieder wissen ohnehin, wohin sie sich wenden – wir helfen uns selbstverständlich und zu jeder Zeit gegenseitig, wenn Mensch und Katze Hilfe brauchen. Es müssen natürlich zur Zeit überall gesetzlich verordnete Vorsichtsmaßnahmen für uns Menschen beachtet werden wie Abstand voneinander halten, Händehygiene etc. (genaue Anweisungen bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, siehe oben). 


Nochmals alles Gute und weiter allen viel Kraft zum gemeinsamen Meistern dieser Krise!


Stand 24.03.2020 Dr. Buchholz, Koblenzer Katzenhilfe e.V.

von Uta Bach

Katzenschutzverordnung - aktueller Stand 31.01.2020

Es ist wie im „richtigen“ Leben – ein Auf und Ab!

Das kann man tatsächlich so erfahren, wenn man sich wie wir als Koblenzer Katzenhilfe e.V. auf den langen, steinigen Weg zur kommunalen Katzenschutzverordnung begibt. Es ist teilweise spannend bis nervenzerfetzend! Wir lernen dabei ständig dazu über Dinge, die dem Bürger/der Bürgerin sonst sehr fern sind.Noch bis vor kurzem schien es sich für uns im Umgang mit dem zuständigen Veterinäramt Mayen Koblenz und dem Koblenzer Bürgermeister- und Ordnungsamt um einen vertrackten Knoten zu handeln, den trotz monatelanger Bemühungen unsererseits und unserer lieben „externen Berater“ niemand lösen konnte. Eines der Ämter mauerte zudem und tut das bis heute, die anderen hatten selbst Schwierigkeiten. Dabei machen wir es doch bislang vor, wie man offen, transparent, kooperativ, freundlich und höflich kommuniziert!Nun ist plötzlich der Knoten geplatzt. Die Ursache für die ein Jahr währende Verzögerung liegt leider in Problemen, die wir nicht zu vertreten haben – nämlich Störungen der Zusammenarbeit von Veterinär- und Ordnungsamt. Das kann vorkommen. Beide Ämter sind, wie so viele heute, durch längere Krankheit wichtiger SachbearbeiterInnen geschwächt gewesen und klagen über Arbeitsüberlastung bei ohnedies, wie jeder aus der Presse weiß, zu dünner Personaldecke und zu vielen öffentlichen Aufgaben. Zudem kam es im Vetamt zu personellen Umstrukturierungen. Geleitet wird das Dezernat Tierschutz im Veterinäramt nunmehr von Herrn Brunnhübner als Verwaltungsbeamten, der einen anderen Erfahrungshintergrund hat und die Dinge eben anders sieht als ein Tierarzt oder Tierärztin. Es ging wechselseitig um Erwartungen und Zuständigkeiten, die nicht zueinander passten, und fehlende Informationen und Absprachen. Es ist eben der berühmte „kleine Dienstweg“, der so segensreich sein könnte und oft zu kurz kommt, zum Schaden aller Beteiligten. Zur Erinnerung: die Tage werden länger und heller, die nächste Generation von freilebenden Jungkatzen auf Koblenzer Stadtgebiet ist schon in Produktion...Das wärmere Klima wird das Problem noch vergrößern, wenn noch mehr Welpen die erste Zeit im Freien überleben – aber zu was für einem Leben???Es ist uns inzwischen gelungen, aufs Neue einen guten Kontakt zum Bürgermeister- und Ordnungsamt zu knüpfen, nachdem Missverständnisse ausgeräumt werden konnten. Das, was man heute so „standing“ nennt, hat sich für unseren Verein und unsere Kampagne Katzenschutzverordnung daher ausgezahlt. Die Bürgermeisterin hat noch weiter fach- und sachkundigen Informationsbedarf, was wir begrüßen und wertschätzen. Es wird also doch in Bälde einen „runden Tisch“ mit unserer Beteiligung und Vertretern der Grünen im Stadtrat geben, wo wir erneut die Gelegenheit haben, Zahlen und Fakten auf den Tisch zu legen und unseren Standpunkt nochmals klarzumachen. Danach dürfte noch wie vorgesehen der Stadtrat nochmals mit der Katzenschutzverordnung befasst werden – diesmal hoffentlich mit besserem Ergebnis! Bei unseren Nachbarn in Neuwied ist man da schon viel weiter, dort hat der Stadtrat einstimmig die Katzenschutzverordnung beschlossen und der Verwaltung den Auftrag gegeben, diese umzusetzen. Noch ist die Verordnung nicht erlassen, aber es wird. Toll – wir gratulieren unseren Freunden vom Neuwieder Tierschutz von Herzen!

Koblenz, 31. 01. 2020 B. Buchholz, Koblenzer Katzenhilfe e.V.

von Uta Bach

Noch immer suchen wir dringend Helfer!

 

Unser Verein sucht nach wie vor dringend helfende Hände!

Als gemeinnütziger Verein sind wir grundsätzlich auf die Hilfe von ehrenamtlich engagierten Menschen angewiesen. Da wir nur wenige wirklich aktive Mitglieder haben, stellt es uns immer vor große Probleme, wenn einer dieser Helfer seine Tätigkeit einstellt. Im Moment suchen wir daher verantwortungsbewusste Leute für: 

- Leitung und Führung unseres Katzenhauses

- Unterstützung der Pflegestellen z.B. mit Fahrdiensten

- Pflegestellen, die Katzen aufnehmen bis zu deren Vermittlung

- Helfer für unsere Außenaktionen auf Flohmärkten und in Geschäften (Aufbau / Abbau / Standdienst)

Interessenten können gerne zu unseren regelmäßigen Treffen im Soldatenheim Horchheim kommen oder Sie schreiben uns eine E-Mail an katzenhilfe-koblenz@gmx.de

von Lidija

BGH kippt Verbot von Hunden und Katzen in Mietwohnungen

20.03.2013, 13:42 Uhr | dapd, dpa
Immer wieder gibt es Streit zwischen Mietern und Vermietern um die Haltung von Haustieren. Mit Klauseln in Mietverträgen wurde oftmals die Haltung untersagt - insbesondere von Hunden und Katzen. Doch der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun entschieden: Vermieter dürfen die Haltung solcher Tiere in Mietwohnungen nicht generell verbieten. Derartige Klauseln in Mietverträgen stellten eine unangemessene Benachteiligung der Mieter dar und seien deshalb unwirksam, heißt es in dem Urteil. Erforderlich sei vielmehr eine Abwägung der Interessen im Einzelfall (Az.: VIII ZR 168/12).

von Lidija

Sie lieben Katzengeschichten?

Wenn Sie schon immer wissen wollten was ihre Freigänger auf ihren Streifzügen für Abenteuer erleben oder was ihre Katze über das Zusammenleben mit Ihnen denkt, dann ist dieser Roman genau richtig.

Erzählt wird aus dem Alltag der Katze Rosalie. Und zwar ausschliesslich AUS SICHT DER KATZE!

Für jedes verkaufte Exemplar erhält der Koblenzer Katzenhilfe e.V. eine Spende!!

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von Lidija

"Mein Recht als Haustier" und "Wann ist ein Tier ein Fundtier?"

Vortrag von Frau Kaldasch am 19.10.2012
Frau Kaldasch, selbst viele Jahre aktiv im Tierschutz tätig, hat freundlicherweise einen interessanten Vortrag gehalten zu den Themen "Mein Recht als Haustier" und "Wann ist ein Fundtier?". Wir haben die wichtigsten Fakten hier für Sie zusammengefasst.