Aktuelles

von Uta Bach

Katzenschutzverordnung

Kastration statt Katzenelend – Katzenschutzverordnung jetzt!

Die Informationsveranstaltung unseres Vereins zusammen mit dem Arbeitskreis Tierschutz der Grünen (Holger und Sandra Wolf) und dem Ordnungs- und Veterinäramt Koblenz am   09. 01. 2019 im historischen Rathaussaal von Koblenz war ein voller Erfolg. Unser Vereinsmitglied Sylvie Weber, für die Grünen im Stadtrat, hat dies durch ihren Einsatz erst möglich gemacht, und im Anschluss an Holger Wolf, der hervorragend informativ alle mit Grundlagenwissen und Fallbeispielen versorgt hat, hat unsere Erste Vorsitzende Katharina Lenhart einen mit großem Interesse und viel Anerkennung belohnten Vortrag zum Thema und zur Situation in Koblenz gehalten. 

Unser Ziel: In zwei Nachbarländern der EU ist ein Kastrations- und Kennzeichnungsgebot (mit Registrierungspflicht) für Hauskatzen mit Auslauf längst landesweit eingeführt. Der Deutsche Tierschutzbund e.V. und andere fahren seit Jahren eine Kampagne für diese sogenannte Katzenschutzverordnung KatSchutzVO. Die Katze ist das beliebteste deutsche Haustier, die Schattenseite sind mindestens zwei Millionen halterlose, freilebende Hauskatzen in verwahrlostem Zustand. Ca. 680 große und kleine Städte und Gemeinden in Deutschland haben bereits die Notwendigkeit einer solchen KatSchutzVO eingesehen und mit Erfolg und ohne Probleme bei sich umgesetzt. Dies wünschen wir uns auch für Koblenz.

Die rechtliche Grundlage: § 13b des Tierschutzgesetzes besagt klar, dass keinem Tier - also auch nicht den heimatlosen „Streunerkatzen“ - vermeidbares Leid und Schaden geschehen darf. Die Bundestagsdrucksache dazu benennt eindeutig ein öffentliches Interesse daran. In Rheinland-Pfalz hat das Ministerium die Kommunen daher ermächtigt, Katzenschutz-verordnungen zu erlassen, damit dieser Zustand vermieden bzw. beseitigt wird. Der Haken an der Sache: die Kommunen werden nicht von sich aus tätig, sondern warten auf die Tierschutzvereine (ehrenamtlich!) um 1. den Bedarf nachzuweisen (mit Zahlen und Unterlagen über Vorkommen und Gesundheitszustand freilebender Katzen) und 2. nachzuweisen, dass andere Maßnahmen (Aufklärung, Informationen der Bevölkerung zur Notwendigkeit von Kastration und Kennzeichnung) zuvor erfolglos waren.  

Die Fakten in Koblenz: Recherchen unseres Vereins bei nur einigen wenigen Privatpersonen haben ergeben, dass jetzt im Augenblick (mindestens – denn wir haben bei weitem nicht alle erfassen können!) 100 Katzen in Koblenzer Hinterhöfen, auf Friedhöfen und Industriegeländen ohne menschliche Obhut dahinvegetieren, ausnahmslos von Parasiten befallen und fast alle an Virusinfekten erkrankt sind. Dazu kommen andere Leiden wie schmerzhafte Zahnschäden, unversorgte Verletzungen etc. Ortsansässige Tierärzte und die Tierärztekammer bestätigen deren elenden Zustand. Die Zahlen der von unserem Verein ehrenamtlich versorgten „Straßenkatzen“ und Fundkatzen (555 Tiere in fünf Jahren sowie 300 von uns bei diesen Tieren durchgeführte Kastrationen), die des Tierheims Koblenz sowie anderer Tierschutzvereine kommen noch hinzu! Wir können allein für das Jahr 2018 fünfzehn Aktionen nachweisen, bei denen Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit betrieben wurde, seit 2014 zehn Ausgaben unserer Vereinszeitschrift vorweisen mit aufklärenden Sachartikeln zur Katze, wir haben Presseinterviews geführt und unzählige persönliche Informationsgespräche usw. Und alles hat uns – und andere KatzenschützerInnen - nachweislich nicht arbeitslos gemacht!

Wie geht es weiter? Bei unserer Veranstaltung gelang es uns trotzdem bisher nicht, Ordnungsamt und Veterinäramt ausreichend zu überzeugen, es werden von uns noch weitere Zahlenerhebungen gewünscht. Auch die Koblenzer Tierärzte sollen noch befragt werden. Hier wartet noch viel Arbeit auf uns, aber wir geben nicht auf! Gleichzeitig will unser Vorstand und Team möglichst viele Lokalpolitiker informieren und darum bitten, uns zu unterstützen.

Liebe Koblenzer Katzenfreunde/innen! Bitte unterstützt uns bei dieser so wichtigen Sache. Meldet uns herrenlose, freilebende Katzen in Eurer Nachbarschaft, jedes einzelne Tier ist wichtig. Sprecht Euch bekannte Koblenzer Lokalpolitiker und Euren Koblenzer Tierarzt/Tierärztin an, ob er oder sie uns helfen möchte. Wir suchen mehr ehrenamtliche HelferInnen – sei es für die Übernahme von Botengängen, Büroarbeiten, Recherche, Kontakte, Organisationsaufgaben…Jeder, der seine speziellen Fähigkeiten einbringen will, ist willkommen. Nur gemeinsam kommen wir zum Ziel, das Tierschutzgesetz umzusetzen und den Koblenzer Straßenkatzen jetzt und in Zukunft zu helfen!

von Uta Bach

copyright: Fr. AusdemSiepen (www.farbtier.de)

Sprechstunde

Der Verein bietet eine Sprechstunde an. Ein erfahrenes Vereinsmitglied wird samstags von 11:00 bis 13:00 Uhr Fragen zur Katze beantworten. Telefonnummer 0171/7888705

Sie haben Fragen zur Katzenhaltung allgemein oder möchten sich vor der Anschaffung eines Kätzchens informieren?

Sie haben Fragen zum Verhalten Ihrer Katze?

Sie haben Fragen zur Gesundheit Ihrer Katze?

Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass diese telefonische Beratung keinen Tierarztbesuch ersetzen kann!
Unsere ehrenamtlichen Helfer sind keine Tierärzte!

Sie erreichen uns unter 0171/7888705 samstags von 11:00 bis 13:00 Uhr 

 

 

von Uta Bach

Noch immer suchen wir dringend Helfer!

 

Unser Verein sucht nach wie vor dringend helfende Hände!

Als gemeinnütziger Verein sind wir grundsätzlich auf die Hilfe von ehrenamtlich engagierten Menschen angewiesen. Da wir nur wenige wirklich aktive Mitglieder haben, stellt es uns immer vor große Probleme, wenn einer dieser Helfer seine Tätigkeit einstellt. Im Moment suchen wir daher verantwortungsbewusste Leute für: 

- Leitung und Führung unseres Katzenhauses

- Unterstützung der Pflegestellen z.B. mit Fahrdiensten

- Pflegestellen, die Katzen aufnehmen bis zu deren Vermittlung

- Helfer für unsere Außenaktionen auf Flohmärkten und in Geschäften (Aufbau / Abbau / Standdienst)

Interessenten können gerne zu unseren regelmäßigen Treffen im Soldatenheim Horchheim kommen oder Sie schreiben uns eine E-Mail an katzenhilfe-koblenz@gmx.de

von Uta Bach

Tierschutzfestival

Tierschutzfestival in Koblenz am Deutschen Eck am Sonntag den 27.05.2018

Die Koblenzer Katzenhilfe wird dort mit einem Stand vertreten sein.
Mehr Infos finden Sie unter www.tierschutzfestival-mittelrhein.de

von Lidija

Unser Sonderfall Lenny

Der kleine Kater Lenny kam dieses Jahr, zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern, zur Koblenzer Katzenhilfe. Die anderen haben schon lange ihre neuen Familien gefunden und sind ausgezogen. Lenny wird jedoch wahrscheinlich ein Dauer-Pflegi bleiben...
Bei ihm wurde das Down-Sydrom diagnostiziert. Lenny ist kleinwüchsig und man merkt, dass er "ein bisschen anders" ist.

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von Lidija

BGH kippt Verbot von Hunden und Katzen in Mietwohnungen

20.03.2013, 13:42 Uhr | dapd, dpa
Immer wieder gibt es Streit zwischen Mietern und Vermietern um die Haltung von Haustieren. Mit Klauseln in Mietverträgen wurde oftmals die Haltung untersagt - insbesondere von Hunden und Katzen. Doch der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun entschieden: Vermieter dürfen die Haltung solcher Tiere in Mietwohnungen nicht generell verbieten. Derartige Klauseln in Mietverträgen stellten eine unangemessene Benachteiligung der Mieter dar und seien deshalb unwirksam, heißt es in dem Urteil. Erforderlich sei vielmehr eine Abwägung der Interessen im Einzelfall (Az.: VIII ZR 168/12).

von Lidija

Sie lieben Katzengeschichten?

Wenn Sie schon immer wissen wollten was ihre Freigänger auf ihren Streifzügen für Abenteuer erleben oder was ihre Katze über das Zusammenleben mit Ihnen denkt, dann ist dieser Roman genau richtig.

Erzählt wird aus dem Alltag der Katze Rosalie. Und zwar ausschliesslich AUS SICHT DER KATZE!

Für jedes verkaufte Exemplar erhält der Koblenzer Katzenhilfe e.V. eine Spende!!

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von Lidija

"Mein Recht als Haustier" und "Wann ist ein Tier ein Fundtier?"

Vortrag von Frau Kaldasch am 19.10.2012
Frau Kaldasch, selbst viele Jahre aktiv im Tierschutz tätig, hat freundlicherweise einen interessanten Vortrag gehalten zu den Themen "Mein Recht als Haustier" und "Wann ist ein Fundtier?". Wir haben die wichtigsten Fakten hier für Sie zusammengefasst.