Aktuelles

von Uta Bach

Kitten gestohlen!

Jemand hat an einer unserer Futterstellen (Koblenz Brenderweg) zwei Babys gestohlen!
Sie sollten die nächsten Tage, zusammen mit ihrer Katzenmama auf eine unserer Pflegestellen gebracht werden. Die Babys sind noch viel zu klein um ohne Mama klarzukommen! Vor allem das Knickohrmädchen ist sehr markant. Wenn irgendeiner weiß wo die Babys sind, bitte melden Sie sich bei uns! 
Wir sind vollkommen geschockt, dass jemand so etwas tut. 

Übrigens: Die Babys haben Läuse!

Infos bitte an 0176-34085250

von Uta Bach

Katzenschutzverordnung - aktueller Stand

Bericht über die öffentliche Sitzung des Koblenzer Stadtrats am 28.03.19 – Beratung des Antrags der Grünen-Fraktion (Sylvie Weber) und der Koblenzer Katzenhilfe auf Einführung einer Katzenschutzverordnung für Koblenz

Die Sitzung begann um 15. 00 h. Wir waren sehr beeindruckt von der Tagesordnung mit 60 Programmpunkten, „unser“ Antrag war an Platz 31 gesetzt und kam letztendlich um 19.00 h dran! Ein gutes Dutzend unserer Vereinsmitglieder harrten geduldig auf den harten, für Bürger vorgesehenen Plastikstühlen aus, darunter auch unsere Erste Vorsitzende Katharina Lenhart und unsere Neu-Mitglieder Holger und Sandra Wolf (die für den Arbeitskreis Tierschutz schon lange intensiv das Thema bearbeiten und unschätzbare Unterstützung bei der Vorbereitung geleistet haben). Ein Teil von uns hatte den gesamten Rat frontal im Blick, da wir neben der Tribüne des Oberbürgermeisters Langner und seiner Beisitzer (der Ressortleiter) Platz gefunden hatten – das war sehr interessant! Zur Zeit herrscht im Rat ein Gerangel der Fraktionen, da die Kommunalwahl unmittelbar bevorsteht – das gaben Ratsmitglieder sogar selbst zu. Man hatte den Eindruck, dass einige ältere „Haudegen“ beiderlei Geschlechts kleinen Wortgefechten und Sticheleien nicht abgeneigt sind…

Hatten wir uns auf eine rege Diskussion unseres Themas mit Sachfragen und einer anschließenden Abstimmung gefreut – auch um einmal zu sehen, welche Fraktionen unserem Anliegen gegenüber offen und positiv eingestellt sind – so wurden wir diesbezüglich enttäuscht. Sylvie hatte einen bewusst freundlichen und humorvollen, tollen kleinen Vortrag vorbereitet, der kurz alle wichtigen Fakten zusammenfasste. Leider kam es nicht zu sachbezogenen Reaktionen der Ratsmitglieder – weder in die eine noch in die andere Richtung! Der OB als Sitzungsleiter gab das Wort an die Bürgermeisterin Frau Mohrs, in deren Ressort das Ordnungsamt fällt – eine kluge, energische und unserer Sache gegenüber grundsätzlich offen gesonnene Dame. Frau Mohrs machte von der Möglichekit Gebrauch, ohne Ratsbeschluss eine verwaltungstechnische weise Entscheidung zu fällen: das Veterinäramt (Frau Dr. med. vet. Nesselberger) wird von der Bürgermeisterin offiziell gebeten, eine Stellungnahme zum Thema Katzenschutzverordnung abzugeben. Dazu hat die Amtsveterinärin nun drei Monate Zeit, die man uns nun weiter hoffen und bangen lässt. Fällt diese Stellungnahme positiv aus, wird die Katzenschutzverordnung für Koblenz erlassen!

Immerhin wissen wir bei Frau Dr. Nesselberger unser Anliegen in guten Händen, die alles, was wir inzwischen an Zahlen und Fakten vorgelegt haben, gewissenhaft und fachkundig auf Herz und Nieren prüfen wird. Zudem werden, wie wir hoffen, in nächster Zeit bei uns noch die Ergebnisse der schriftlichen Befragung der 11 Koblenzer niedergelassenen Tierärzte/innen eingehen, die zusätzlich (natürlich mit den allseits geforderten Zahlen!!!) Auskunft über den miesen Gesundheitszustand der freilebenden Katzen in unserer Stadt geben sollen. (Wir wissen das alles schon längst, haben seit 25 Jahren täglich damit zu tun…) Da wir aber „nur“ ein privater, ehrenamtlicher Verein von Laien sind, reichen unsere Informationen leider für eine kommunalrechtliche Entscheidung nicht aus (kaum zu glauben bei der Fülle von harten Fakten und Sachargumenten, die die Wolfs und das Kleeblatt Kati-Sylvie-Birgit bei der langen Vorbereitung zusammentragen konnten!) Seis drum – wir wissen uns zu helfen und konnten inzwischen eine Reihe Experten und Institutionen als Fürsprecher gewinnen. Die Koblenzer Tierärzte Dr. med. vet. Jautz, Brühl und Linzer sind hier besonders dankbar hervorzuheben, außerdem Frau Dr. med. vet. Mercier von der Wildtierstation Kirchwald und Markus Gilles, Tierarzt in Burgbrohl und Landestierschutzpreisträger 2017 (er hat es nämlich zusammen mit dem Bürgermeister der VG Brohltal seinerzeit „geschafft“ – dort gilt die KatSchutzVo schon, und zwar ohne Probleme!) Auch die Vorsitzende des Landestierschutzbeirates RLP, Frau Dr. med. vet. Baumgartl-Simons und die Präsidentin der Landestierärztekammer RLP, Frau Dr. med. vet. Hildebrand, unterstützen uns ausdrücklich. Bitte drückt weiter die Daumen – wir sind alle gemeinsam schon sehr weit gekommen! „Tu Deinen Mund auf für die Stummen“ – Sprüche des weisen Salomon. Das sollten wir unbedingt auch weiter tun, solange es noch eine kranke und hungrige freilebende Katze in Koblenz gibt.

                                                           

Birgit Buchholz, Koblenzer Katzenhilfe e.V.

von Uta Bach

Katzenschutzverordnung

Kastration statt Katzenelend – Katzenschutzverordnung jetzt!

Die Stadtratsitzung zu dieser Abstimmung findet am Donnerstag den 28. 03. 2019 15.00 bis 20.00 Uhr, Historischer Rathaussaal Rathausgebäude I, Willi-Hörter-Platz 1, Koblenz statt. Bitte kommt zahlreich um unserem Anliegen die nötige Unterstützung zu geben! Bitte beachtet die Auflagen der Stadt!
Diese Auflagen sind: keine Demo (Plakate oder Transparente im Sitzungssaal nicht erlaubt), keine Zwischenrufe oder Volksgemurmel, keine Fragen! Nur da sein, still sitzen und zuhören. 

Die Informationsveranstaltung unseres Vereins zusammen mit dem Arbeitskreis Tierschutz der Grünen (Holger und Sandra Wolf) und dem Ordnungs- und Veterinäramt Koblenz am   09. 01. 2019 im historischen Rathaussaal von Koblenz war ein voller Erfolg. Unser Vereinsmitglied Sylvie Weber, für die Grünen im Stadtrat, hat dies durch ihren Einsatz erst möglich gemacht, und im Anschluss an Holger Wolf, der hervorragend informativ alle mit Grundlagenwissen und Fallbeispielen versorgt hat, hat unsere Erste Vorsitzende Katharina Lenhart einen mit großem Interesse und viel Anerkennung belohnten Vortrag zum Thema und zur Situation in Koblenz gehalten. 

Unser Ziel: In zwei Nachbarländern der EU ist ein Kastrations- und Kennzeichnungsgebot (mit Registrierungspflicht) für Hauskatzen mit Auslauf längst landesweit eingeführt. Der Deutsche Tierschutzbund e.V. und andere fahren seit Jahren eine Kampagne für diese sogenannte Katzenschutzverordnung KatSchutzVO. Die Katze ist das beliebteste deutsche Haustier, die Schattenseite sind mindestens zwei Millionen halterlose, freilebende Hauskatzen in verwahrlostem Zustand. Ca. 680 große und kleine Städte und Gemeinden in Deutschland haben bereits die Notwendigkeit einer solchen KatSchutzVO eingesehen und mit Erfolg und ohne Probleme bei sich umgesetzt. Dies wünschen wir uns auch für Koblenz.

Die rechtliche Grundlage: § 13b des Tierschutzgesetzes besagt klar, dass keinem Tier - also auch nicht den heimatlosen „Streunerkatzen“ - vermeidbares Leid und Schaden geschehen darf. Die Bundestagsdrucksache dazu benennt eindeutig ein öffentliches Interesse daran. In Rheinland-Pfalz hat das Ministerium die Kommunen daher ermächtigt, Katzenschutz-verordnungen zu erlassen, damit dieser Zustand vermieden bzw. beseitigt wird. Der Haken an der Sache: die Kommunen werden nicht von sich aus tätig, sondern warten auf die Tierschutzvereine (ehrenamtlich!) um 1. den Bedarf nachzuweisen (mit Zahlen und Unterlagen über Vorkommen und Gesundheitszustand freilebender Katzen) und 2. nachzuweisen, dass andere Maßnahmen (Aufklärung, Informationen der Bevölkerung zur Notwendigkeit von Kastration und Kennzeichnung) zuvor erfolglos waren.  

Die Fakten in Koblenz: Recherchen unseres Vereins bei nur einigen wenigen Privatpersonen haben ergeben, dass jetzt im Augenblick (mindestens – denn wir haben bei weitem nicht alle erfassen können!) 100 Katzen in Koblenzer Hinterhöfen, auf Friedhöfen und Industriegeländen ohne menschliche Obhut dahinvegetieren, ausnahmslos von Parasiten befallen und fast alle an Virusinfekten erkrankt sind. Dazu kommen andere Leiden wie schmerzhafte Zahnschäden, unversorgte Verletzungen etc. Ortsansässige Tierärzte und die Tierärztekammer bestätigen deren elenden Zustand. Die Zahlen der von unserem Verein ehrenamtlich versorgten „Straßenkatzen“ und Fundkatzen (555 Tiere in fünf Jahren sowie 300 von uns bei diesen Tieren durchgeführte Kastrationen), die des Tierheims Koblenz sowie anderer Tierschutzvereine kommen noch hinzu! Wir können allein für das Jahr 2018 fünfzehn Aktionen nachweisen, bei denen Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit betrieben wurde, seit 2014 zehn Ausgaben unserer Vereinszeitschrift vorweisen mit aufklärenden Sachartikeln zur Katze, wir haben Presseinterviews geführt und unzählige persönliche Informationsgespräche usw. Und alles hat uns – und andere KatzenschützerInnen - nachweislich nicht arbeitslos gemacht!

Wie geht es weiter? Bei unserer Veranstaltung gelang es uns trotzdem bisher nicht, Ordnungsamt und Veterinäramt ausreichend zu überzeugen, es werden von uns noch weitere Zahlenerhebungen gewünscht. Auch die Koblenzer Tierärzte sollen noch befragt werden. Hier wartet noch viel Arbeit auf uns, aber wir geben nicht auf! Gleichzeitig will unser Vorstand und Team möglichst viele Lokalpolitiker informieren und darum bitten, uns zu unterstützen.

Liebe Koblenzer Katzenfreunde/innen! Bitte unterstützt uns bei dieser so wichtigen Sache. Meldet uns herrenlose, freilebende Katzen in Eurer Nachbarschaft, jedes einzelne Tier ist wichtig. Sprecht Euch bekannte Koblenzer Lokalpolitiker und Euren Koblenzer Tierarzt/Tierärztin an, ob er oder sie uns helfen möchte. Wir suchen mehr ehrenamtliche HelferInnen – sei es für die Übernahme von Botengängen, Büroarbeiten, Recherche, Kontakte, Organisationsaufgaben…Jeder, der seine speziellen Fähigkeiten einbringen will, ist willkommen. Nur gemeinsam kommen wir zum Ziel, das Tierschutzgesetz umzusetzen und den Koblenzer Straßenkatzen jetzt und in Zukunft zu helfen!

von Uta Bach

Noch immer suchen wir dringend Helfer!

 

Unser Verein sucht nach wie vor dringend helfende Hände!

Als gemeinnütziger Verein sind wir grundsätzlich auf die Hilfe von ehrenamtlich engagierten Menschen angewiesen. Da wir nur wenige wirklich aktive Mitglieder haben, stellt es uns immer vor große Probleme, wenn einer dieser Helfer seine Tätigkeit einstellt. Im Moment suchen wir daher verantwortungsbewusste Leute für: 

- Leitung und Führung unseres Katzenhauses

- Unterstützung der Pflegestellen z.B. mit Fahrdiensten

- Pflegestellen, die Katzen aufnehmen bis zu deren Vermittlung

- Helfer für unsere Außenaktionen auf Flohmärkten und in Geschäften (Aufbau / Abbau / Standdienst)

Interessenten können gerne zu unseren regelmäßigen Treffen im Soldatenheim Horchheim kommen oder Sie schreiben uns eine E-Mail an katzenhilfe-koblenz@gmx.de

von Lidija

BGH kippt Verbot von Hunden und Katzen in Mietwohnungen

20.03.2013, 13:42 Uhr | dapd, dpa
Immer wieder gibt es Streit zwischen Mietern und Vermietern um die Haltung von Haustieren. Mit Klauseln in Mietverträgen wurde oftmals die Haltung untersagt - insbesondere von Hunden und Katzen. Doch der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun entschieden: Vermieter dürfen die Haltung solcher Tiere in Mietwohnungen nicht generell verbieten. Derartige Klauseln in Mietverträgen stellten eine unangemessene Benachteiligung der Mieter dar und seien deshalb unwirksam, heißt es in dem Urteil. Erforderlich sei vielmehr eine Abwägung der Interessen im Einzelfall (Az.: VIII ZR 168/12).

von Lidija

Sie lieben Katzengeschichten?

Wenn Sie schon immer wissen wollten was ihre Freigänger auf ihren Streifzügen für Abenteuer erleben oder was ihre Katze über das Zusammenleben mit Ihnen denkt, dann ist dieser Roman genau richtig.

Erzählt wird aus dem Alltag der Katze Rosalie. Und zwar ausschliesslich AUS SICHT DER KATZE!

Für jedes verkaufte Exemplar erhält der Koblenzer Katzenhilfe e.V. eine Spende!!

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von Lidija

"Mein Recht als Haustier" und "Wann ist ein Tier ein Fundtier?"

Vortrag von Frau Kaldasch am 19.10.2012
Frau Kaldasch, selbst viele Jahre aktiv im Tierschutz tätig, hat freundlicherweise einen interessanten Vortrag gehalten zu den Themen "Mein Recht als Haustier" und "Wann ist ein Fundtier?". Wir haben die wichtigsten Fakten hier für Sie zusammengefasst.